Geschichte

Das Sportabzeichen beim TSV Neustadt kann mindestens seit den frühen 60er Jahren erworben werden.

Erst seit 1987 werden die Abnahmezahlen allerdings in einer Statistik erfasst. Nachdem 2010 das erste Mal die 500er-Schallmauer durchbrochen wurde, erreichte die Abteilung Jahr für Jahr einen neuen Rekord. Nach mehreren Siegen in der Kategorie der Großvereine auf Regionsebene schaffte der TSV Neustadt 2012 und 2013 auch den Gesamtsieg auf Ebene des Regionssportbundes als Verein mit den meisten Sportabzeichen.

 

Hier die Statistik:

Jahr                    Fr.       Mä.      WJ        MJ     Fam    Gesamt

1987                  29        56                                          127

1988                  34        49        26        13                  122

1989                  30        42        22        22                  116

1990                  31        35        35        17                  118

1991                  33        39        32        23                  127

1992                  32        35        41        23                  131

1993                  35        40        44        34                  153

1994                  40        47        56        53                  196

1995                  41        49        84        77                  251

1996                  40        45        78        68        7        238

1997                  43        42        68        86        8        247

1998                  44        44        54        52        9        203

1999                  57        51        53        38        6        205

2000                  65        59        61        40        7        232

2001                  69        55        55        47        7        233

2002                  69        68        68        55      14        274

2003                  80        78        80        51      21        310

2004                  84        71        84        50      21        310

2005                  88        59        60        54      17        278

2006                  95        70        82        85      22        354

2007                  87        72        93        77      20        349

2008                113        88      138        73      27        439

2009                100        84      109        72      23        388

2010                131      109      164        81      29        514

2011                157      113      175      106      48        599

2012                149      106      196      174      47        672

2013                123      123      338      247      44        875

2014                  98        98      144        91      30        461

2015                  88        93      162      106      25        474

2016                  82        88      143      153      26        492

2017                  83        84      225      190      24        606

(wird fortgesetzt)

 

Die Abteilungsführungen zeichnen sich von jeher fast ausnahmlos durch große Konstanz aus. Seit Beginn der Tätigkeit zeichnete bis heute Dr. Walter Hoffmeister für die Sportabzeichen-Abnahme verantwortlich, seit Einrichtung der "Abteilung Sportabzeichen" 1990 hatten  Richard Hogrefe (1990 - 1995), Doris Czech (1996 - 1997) und Heinz Rothert (1998 - 2013) die Leitungsfunktions inne. Mit Beginn 2014 übernahm Nicole Schulz die Abteilungsleitung, ein Jahr später gab sie das Amt an den jetzigen Inhaber Hans Schulz weiter.

 

Das Deutsche Sportabzeichen feierte im Jahr 2012 seinen 100. Geburtstag. Die Hauptversammlung des Deutschen Reichsausschusses für Olympische Spiele beschloss seine Einführung unter dem Namen „Auszeichnung für vielfältige Leistung auf dem Gebiet der Leibesübungen“ inklusive der Bedingungen. Vorbild war das Schwedische Sportabzeichen (Idrottsmärke), das der Begründer des deutschen Ablegers, Carl Diem, 1912 während der olympischen Spiele in Stockholm kennengelernt hatte.

Die ersten 22 Auszeichnungen wurden am 7. September 1913 beim Jugendspielfest in Berlin vergeben. Anfangs konnten das Abzeichen nur Männern erwerben, die einem Sportverein angehörten. Mit der Umbenennung in Deutsches Turn- und Sportabzeichen 1921 war der Erwerb auch für Frauen möglich. Die Einteilung in Altersgruppen erfolgte erst nach dem 2. Weltkrieg.

In der Zeit des Nationalsozialismus trug das Sportabzeichen von 1934 bis 1945 den Namen Reichssportabzeichen und wurde am 1. Juli 1937 als Ehrenzeichen staatlich anerkannt.

In der DDR wurde ab 1951 das Sportleistungsabzeichen der DDR „Bereit zur Arbeit und zur Verteidigung der Heimat“ in den Stufen Gold, Silber und Bronze verliehen.

Nach der Fusion des Deutschen Sportbundes und des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland zum neuen Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ergab sich seit 2007 eine Reihe von Veränderungen. Nicht zuletzt erhielten die Abzeichen eine neue Form. Sie zeigen jetzt in einem gebundenen Lorbeerkranz den unverschnörkelten Schriftzug DOSB.

Das Deutsche Sportabzeichen wurde mit Artikel 4 des Ordenerlasses vom 4. Juli 1958 durch Bundespräsident Theodor Heuss staatlich anerkannt und ist durch das „Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen“ ein geschütztes Ehrenzeichen. Es darf grundsätzlich an staatlichen Uniformen in Deutschland getragen werden, in der Bundeswehr etwa am Dienstanzug als Bandschnalle.

Bis 2012 gab es für den einmaligen Erwerb Bronze, für dreimaligen Erwerb Silber und für fünfmaligen Erwerb Gold. Ab der neunten Wiederholung wurde das Abzeichen in Gold mit Wiederholungszahl in Fünferschritten vergeben.

Seit 2013 wird das  grundlegend neu strukturierte Sportabzeichen neu strukturiert von der ersten Vergabe an in Bronze, Silber oder Gold verliehen, maßgeblich sind jetzt die erreichten Leistungen.

Vereinsinfos

Turn- und Sportverein
TSV Neustadt am Rübenberge von 1862 e.V.
Lindenstr. 50
31535 Neustadt a. Rbge.

Tel.: 05032 / 8049-90
FAX: 05032 / 8049-94
E-Mail: Info@TSV-Neustadt.net
Web: www.TSV-Neustadt.net

Sprechzeiten:
Mo:  17:00 Uhr - 19:00 Uhr
Di - Fr:  09:00 Uhr - 12:00 Uhr

Bankverbindung:
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